Inaktive Empfänger zu Umsatzbringern machen

Inaktive Empfänger zu Umsatzbringern machen - Tipps einer E-Mail-Marketing Agentur

 

Schon in der August-Ausgabe des rabbit-Newsletters haben wir Ihnen verraten, warum es sich lohnt, inaktive Empfänger in Ihrem Verteiler zu belassen. Und dies, obwohl diese Gruppe für Reputationsprobleme, unnötige Kosten und eine unsaubere Erfolgsmessung sorgen.

 

Heute erläutern wir, welche Punkte Sie berücksichtigen müssen, um die schweigende Mehrheit Ihrer Empfänger (Dela Quist nennt sie die „unemotionally subscribed“) aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Außerdem erfahren Sie, wie Sie die frisch Erweckten zu dauerhaften Umsatzbringern machen.

 


 

Ihr 4 Punkte-Plan zur Reaktivierung inaktiver Empfänger

 

1. Segmentieren! Unterscheiden Sie Ihre Inaktiven in Kunden und Verkaufschancen. Wie? Ganz einfach. Wer auch nur einmal bei Ihnen gekauft hat, ist ein Kunde. Alle anderen gehören in die Kategorie „Verkaufschance“. Analysieren Sie diese Kategorien und beurteilen Sie deren Wert.

 

2. Reaktivieren! Entwickeln Sie auf Basis der Ergebnisse Ihrer Analyse und Beurteilung der jeweiligen Kategorien von inaktiven Empfängern entsprechende Angebote und Aktionen speziell für diese Gruppen. Diese können von der Aufforderung zur Datenanreicherung über einfache Umfragen und Incentives bis hin zum Angebot andere Kommunikationskanäle, wie etwa Soziale Netzwerke, reichen.

 

3. Kümmern Sie sich um Empfänger, die nicht auf Ihre Reaktivierungskampagne reagieren! Senden Sie dieser Gruppe weiterhin E-Mailings, aber in einer geringeren Frequenz. Geben Sie diesen Empfängern außerdem die Chance, Ihnen mitzuteilen, ob sich deren Interessen geändert haben oder ob Sie aus Ihrem Verteiler entfernt werden möchten. Entfernen Sie inaktive Empfänger eigenhändig auch in diesem Fall nur, wenn Sie sicher sein können, dass diese für Sie nicht mehr von Wert sind.

 

4. Kontrollieren und optimieren! Messen Sie den Erfolg Ihrer Reaktivierungskampagnen und nutzen Sie diese Daten zu deren kontinuierlichen Verbesserung.

 

So bleiben ehemals inaktive Empfänger aktiv

 

Sie haben inaktive Empfänger durch gezielte Kampagnen wieder zu Öffnern und – noch besser – aktiven Kunden gemacht. Dann sorgen Sie dafür, dass dies auch so bleibt. Mit relevanten Inhalten und diesen Tipps:

 

Eine Vielzahl inaktiver Empfänger entstammt derselben Datenquelle. Dazu zählen insbesondere Adressen, die im Rahmen von Gewinnspielen oder Downloads gewonnen wurden. Prüfen Sie diese Maßnahmen zur Adressgewinnung und optimieren Sie deren Nachhaltigkeit. Denken Sie gegebenenfalls über alternative Strategien zum Verteileraufbau nach.

 

Prüfen Sie, ob Ihre E-Mailings und Newsletter die im Rahmen des Opt-in Prozesses von Ihnen gemachten Nutzenversprechen auch tatsächlich erfüllen. Passen Sie Text und Layout gegebenenfalls an, um die Erwartung Ihrer Abonnenten auch tatsächlich zu erfüllen.

 

Nutzen Sie Begrüßungskampagnen, um neue Abonnenten Ihre besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Nehmen Sie die so von Ihnen begeisterten frisch gebackene Empfänger erst nach dieser Wertschätzung in Ihren regulären Verteiler auf.

 

Lassen Sie neugewonnene Abonnenten nicht zu lange auf Ihr erstes Lebenszeichen warten. Studien belegen, dass Ihr erster Newsletter innerhalb der ersten 30 Tage nach der Anmeldung zu Ihrem Newsletter bei Ihren Neuabonnenten eintreffen sollte. Achten Sie trotzdem darauf, Ihre Empfänger nicht mit zu vielen Mails zu überfordern.

 

Unser Top-Tipp: Kontrollieren Sie die Reaktionen frischgebackener Abonnenten sorgfältig. Ihnen bietet sich damit die Chance, rechtzeitig gezielt einzugreifen noch bevor aus begeisterten Öffnern inaktive Empfänger werden, die Sie erst wieder mühevoll reaktivieren müssen.

 


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