Was war, was ist, was kommt: Was sind die wichtigsten Learnings für das Online Marketing 2012? - E-Mail Marketing

Learnings im Online Marketing - E-Mail-Marketing
E-Mail Marketing Learnings

E-Mail Marketing: auch 2012 die Grundlage für den erfolgreichen Online-Dialog

 

Die Budgets für E-Mail Marketing sind im Vergleich zu den Vorjahren in 2011 wieder deutlich gestiegen. Gleichzeitig wurde jedoch darauf geachtet, dass das Controlling von E-Mail Kampagnen stringenter und effizienter durchgeführt wird. Dabei werden inzwischen nicht nur Versandstatistiken und die gängigen Kennzahlen im E-Mail Marketing zur Analyse herangezogen. Mithilfe des Webtrackings wird nun bereits der Weg zum Newsletter-Abonnement – z. B. via AdWords – gemessen.

 

Das Multi-Channel Marketing ist weiter auf dem Vormarsch, so werden integrierte B2B und B2C E-Mail Kampagnen zunehmend über mehrere Kanäle durchgeführt und orchestriert. Dabei ist die E-Mail das Leitmedium, das von den anderen Kanälen flankiert wird. Klar ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es nicht genügt, einfach einen „Share-to-Social“-Button in E-Mailings und Newsletter einzufügen und auf den gewünschten Erfolg zu warten.

 

Das Jahr 2011 hat zudem gezeigt, dass Lifecycle Maßnahmen, wie Lifecycle Mailings, der Schlüssel zum Erfolg für langfristen Value bleiben. Vorausgesetzt entsprechende Email und Social Media Kampagnen werden richtig gemanaged und mit ausreichender Manpower betreut.

 

 

Technik, die 2011 begeisterte

 

2011 feierte auch die Videomail ein Comeback – insbesondere beflügelt durch ein neues Produkt von United Internet. Microsoft sorgt jedoch mit Outlook dafür, dass die sehenswerten Videomails nicht in allen Posteingängen ihre Wirkung entfalten. Wer also auf Bewegtbild in E-Mails setzen will, sollte sich unbedingt an Experten wenden.

 

Die „saubere Darstellung“ von E-Mailings und Newslettern auf mobilen Endgeräten, also die mobile Optimierung, ist mittlerweile Pflicht. Vor der Optimierung sollte jedoch zunächst analysiert werden, welche mobilen Endgeräte im Verteiler vertreten sind. Darüber hinaus sollte bei der Realisierung mobile-optimierter Newsletter auch daran gedacht werden, eine ebenfalls für mobile Devices angepasste Landeseite zu gestalten.

 

 

Das bringt 2012

 

Obwohl immer wieder totgesagt: E-Mail Marketing wächst auch 2012 weiter. Kein Wunder, über E-Mail lassen sich effektiv und auch über längere Dauer Geschäfte anbahnen. So können etwa über AdWord-Kampagnen generierte Leads mithilfe gezielter E-Mail Kampagnen zu Erst-Käufern gewandelt werden und diese zu Wiederkäufern – insbesondere durch gezielte Lifecycle Mailings.

 

 

Virales E-Mail Marketing: Social Sharing ist die neue und verbesserte Version von "Forward-to-a-Friend"

 

Was früher die „Forward-to-a-Friend“-Funktion (FTAF) war, um etwa Newsletter-Inhalte mit Freunden und Verwandten zu teilen, ist heute der „Share-to-Social“-Button. Dabei zeigen unsere eigenen Erfahrungen und Auswertungen, aber auch die Benchmark-Studie „Virale E-Mails: Messung der „Share-to-Social“-Leistung“ von Silverpop, dass das Social Sharing die Version FTAF bereits überholt hat. Und das trotz einer prozentual geringeren Verwendung des Social Sharings in E-Mails als der FTA-Funktion.

 

Dank der erheblichen tatsächlichen und potenziellen Steigerung der Reichweite ist E-Mail Social-Sharing eine Implementierung wert. Die normale E-Mail-Weiterleitung erreicht typischerweise nur eine Handvoll Freunde, wenn ein Empfänger den Weiterleitungs-Button in seinem E-Mail-Client oder einer FTA-Funktion nutzt. Ein in Facebook geteilter Newsletter-Inhalt hingegen erreicht theoretisch im Durchschnitt 160 -190 Freunde des Teilenden. Diese Möglichkeit zur Erzielung von Netzwerkeffekten relativiert die bislang noch recht geringe Nutzung des Share-Buttons von ca. 0,5% -1%. Erreicht die E-Mail bspw. 10.000 Empfänger so ergibt sich eine Reichweitenverlängerung von 8000 [(0,005 x 10.000) x 160] bis 19.000 [(0,01 x 10.000) x 190] Impressionen alleine in der ersten Stufe. Auch wenn Social Sharing für Abonnenten ein noch neues Konzept ist, bietet es doch bereits heute Potenzial zur Erweiterung der Reichweite Ihrer E-Mails auf viele neue und Erst-Empfänger pro individueller Weiterleitungsaktivität.

 

Erfolgreiches Social Sharing erfordert jedoch Einsatz: Die Auswahl der relevantesten Links für Ihre Abonnenten, die Lieferung der attraktivsten Inhalte, die diese zur Weiterleitung motivieren und Elemente enthalten, die E-Mails „teilenswert“ erscheinen lassen, sowie die Anleitung der Abonnenten bei der Weiterleitung in sozialen Netzwerken über Ihre Links und das wiederholte Testen, um die Effektivität Ihres Social-Sharing-Programms zu maximieren.

 

 

Die Grafiktrends der Zukunft

 

Im E-Mail-Design hat sich 2011 gezeigt, dass rein grafische Mails im Aufwind sind. Vergessen scheint die Angst vor unterdrückten Bildern, denn Online Dialog Experten profitieren von der Gewöhnung der Empfänger an Werbung via E-Mail. Und der deutlich gestiegenen Bereitschaft, die Bilder von Werbemails bekannter Absender automatisch herunterladen zu lassen, da die Domäne bereits als vertrauenserweckend eingestuft wurde. Zudem ist auch die Bereitschaft, den Bild-Download manuell freizugeben weiter gestiegen.

 

Weiterhin hat sich gezeigt, dass sich Empfänger gerne von außergewöhnlichen Mailformaten überraschen lassen. So erzielten E-Mails mit horizontalem Layout im Rahmen von Sonderaktionen überdurchschnittlich hohe Öffnungs- und Klickraten. Eine weitere aufmerksamkeitsstarke Layout-Variante sind optisch zu einem Zettel zusammengefaltete Mails, die sich erst bei Klick öffnen. Auch hier sind hohe Klickraten garantiert! Kein Wunder: Beide Formate weichen von der Standard-Form ab, überraschen, wecken Neugierde und den Spieltrieb der Empfänger.

 

 

Per Overlay zu E-Mail Adresse

 

Ebenfalls stark im Trend sind Overlays, um Seitenbesucher zu einem Newsletter-Abonnement zu motivieren. Ihre grafische Gestaltung erlaubt es Mehrwerte des Abonnements schnell und klar zu kommunizieren und erhöht so effektiv die Anmeldebereitschaft. Dabei lassen sich verschiedene Varianten von Overlays gestalten und einsetzen.

 

 

 

 

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