Die goldenen Regeln für perfekte Trigger-Mails

Trigger-Mails im E-Mail Marketing

 

 

 

Im Gegensatz zu einem konventionellen Newsletter, der regelmäßig in identischer Form an alle Empfänger verschickt wird, werden Trigger-Mails nur verschickt, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt – etwa, wenn ein Empfänger Geburtstag hat. Gerade darum bieten Trigger-Mails unendlich viele Möglichkeiten, den Erfolg des E-Mail Marketings zu steigern. Denn der Bezug der Mails auf ein zuvor festgelegtes, ganz bestimmtes Lebensereignis steigert die Relevanz beim Empfänger.

 

Sie haben keine Zeit den kompletten Artikel zu lesen? Dann downloaden Sie unsere Checkliste mit den wichtigsten Punkten für perfekte Trigger-Mails gleich hier:

email marketing chechliste - triggermails

 

Die Vorteile von Trigger-Mails

 

Der unmittelbare Bezug zur aktuellen Lebenssituation der Empfänger sorgt dafür, dass sich diese individuell angesprochen fühlen. Dies gilt gleichermaßen für Glückwünsche zum Geburtstag, wie für E-Mails, die einen Kaufprozess begleiten. Die Trigger-Mail hat stets eine höhere Relevanz für den Kunden, da sie zum passenden Zeitpunkt genau die gerade interessanten Inhalte anbietet. Trigger-Mails bescheren daher ein sattes Plus bei Öffnungs- und Klickraten. Darüber hinaus stärken sie die Kundenbindung und -loyalität.
Trotz der möglichst individuellen Ansprache jedes Empfängers muss der entsprechende Content nur einmalig bereitgestellt werden. Einmal in einem professionellen Versandsystem aufgesetzt, werden die Trigger-Mails zum passenden Zeitpunkt automatisiert an die entsprechenden Empfänger versendet. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Trigger-Mails ist damit unübertroffen.

 

Darauf kommt es an

 

Wer sich für den Einsatz von Triggermails entscheidet, muss seine Kunden genau kennen. Die Grundvoraussetzung für den effektiven Einsatz von Triggern bildet eine entsprechende Datenbasis. So sollte man das Geburtsdatum von Empfängern kennen beziehungsweise in Erfahrung bringen. Darüber hinaus sollte die Bestellhistorie in einer Kundendatenbank verfügbar sein, Website-Besuche getrackt und Kundenanfragen protokolliert werden. Voraussetzung dafür ist, dass Kunden in die Speicherung dieser Daten eingewilligt haben. Es empfiehlt sich daher, bereits im Rahmen der Newsletter-Anmeldung auf die Nutzung personenbezogener Daten zu Marketingzwecken hinzuweisen.
Auch wenn einmal aufgesetzte Triggermails ein echter Selbstläufer sind, sollten sie regelmäßig überprüft und zumindest einmal im Jahr ausgetauscht werden. Auf diese Weise wird zum Beispiel vermieden, dass ein Kunde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine identische Geburtstagsmail erhält.

 

 

Arten von und Anlässe für Trigger-Mails

 

Die am häufigsten eingesetzten Trigger-Mails werden oftmals gar nicht als solche erkannt: die Double-opt-In-Mail und die Begrüßungsmail nach der Anmeldung zu einem Newsletter. Doch gerade diese Anmeldung stellt den Trigger dar, der diese beiden „versteckten Trigger-Mails“ auslöst. Denn mit dem Abonnement Ihres Newsletters bekunden Ihre Neuabonnenten genau in diesem Moment ein großes Interesse an Ihren Angeboten und Ihnen. Die im Rahmen von Begrüßungskampagnen verschickten E-Mails bieten Ihnen enorme Chancen:
Nutzen Sie diese Tatsache und bedanken Sie sich für das Abonnement, stellen Sie Ihre Angebote, Prozesse sowie Bestseller vor und belohnen Sie die Anmelder mit einem Willkommensgeschenk, welches Sie bereits bei der Anmeldung ankündigen.

 

Daneben sind Geburtstagsmails die wohl am häufigsten eingesetzten Triggermails. Weitere Möglichkeiten, Ihren Kunden anlassbezogen relevante Mails zu senden sind Namenstage und Glückwünsche zum Kundenjubiläum. All diese Trigger-Mails beinhalten Glückwünsche, ein Dankeschön – das übrigens immer gern gelesen wird und damit nahezu unverzichtbar ist – und als Incentive häufig einen Gutschein. Insbesondere Geburtstage bieten zahlreiche Möglichkeiten, bei Ihren Kunden mit intelligenten Kampagnen zu punkten.

 

Ebenfalls sehr effektiv sind anlassbezogene Servicemails: Hat einer Ihrer Kunden beispielsweise Ihren Kundensupport genutzt, haben Sie die Möglichkeit, ihn einen Tag später zu seiner Einschätzung Ihrer Supportleistung zu befragen. Der Kunde fühlt sich damit wertgeschätzt und Ihnen enger verbunden. Ein weiteres Beispiel ist eine E-Mail einige Wochen nach einer Bestellung: Fragen Sie in ihr die Zufriedenheit des Empfängers mit dem Produkt ab und bieten Sie – falls vorhanden – passende Verbrauchsmaterialien an (zum Beispiel geeignete Tintenpatronen zwei Monate nach Kauf eines Druckers).

 

Weitere erfolgreiche Trigger-Mails sind:

Bewertungsmails, die ein Kunde einige Tage nach seinem Kauf erhält und in denen er aufgefordert wird, das gekaufte Produkt zu bewerten

 

Danke-Mails nach der Registrierung eines Produktes

Erinnerungsmails, die beispielsweise verschickt werden, wenn ein Empfänger eine Website nicht mehr besucht oder Newsletter nicht mehr öffnet


 

Ausgezeichnete Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Trigger-Mails haben natürlich auch wir zu bieten:
Laden Sie hier die Fallstudien unserer mit einem Marketing Sherpa Award ausgezeichneten rabbit Geburtstags-Mail und der Begrüßungskampagne von nph deutschland e.V. herunter:

 

Geburtstagsmailing - mailing marketing
Kampagnen Mailing zur Begrüßung

Übrigens: Sollten Sie Lust auf eigene Trigger-Mails bekommen haben, unterstützen wir Sie natürlich gerne. Das bevorstehende Weihnachtsfest als Trigger bietet sich dafür perfekt an.

 

 

 

Zurück zum rabblog

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0