„Bin ich schon drin oder was?“ Die Fallstricke im Anmeldeprozess!

 

 

 

 

Zu einem Newsletter anmelden? Kinderleicht. Sollte man meinen. Die Realität sieht leider anders aus. Denn immer wieder gehen potenzielle Newsletter-Abonnenten und damit vielversprechende Leads während ihrer Anmeldung zu einem Newsletter verloren. Schuld sind die typischen Fallstricke im Anmeldeprozess. Die häufigsten Hürden und wie man sie vermeidet, stellen wir Ihnen heute vor. Und verraten Ihnen außerdem, wie Ihnen dynamische Anmeldeformulare zu mehr Abonnenten verhelfen.

Fallstrick 1: Die Anmeldung wird gar nicht erst auf der Webseite gefunden

Die Salespower der E-Mail ist längst kein Geheimnis mehr. Umso unverständlicher ist es daher, dass es noch immer Unternehmen gibt, die einen Newsletter anbieten, die Anmeldung dazu jedoch auf Ihrer Website verstecken.

So wird’s richtig gemacht:
Machen Sie den Besuchern Ihrer Webseite die Anmeldung zum Newsletter so leicht zugänglich wie nur möglich. Dazu eignen sich Popups, Banner, Anmeldemöglichkeiten aufmerksamkeitsstark auf der Haupt- und allen weiteren Unterseiten platziert ganz hervorragend.

Fallstrick 2: Zu viele Schritte bis zum Abschluss

Sie denken die NSA ist der Inbegriff von Sammelwut in puncto Daten? Dann haben Sie – glücklicherweise – noch keine ausufernden Anmeldeprozesse gesehen. Die gibt es tatsächlich – endlose Formulare oder gestaffelte Unterseiten, die ein Anmeldewilliger erst durcharbeiten muss, bevor er sich zum Newsletter anmelden darf.

So wird’s richtig gemacht: Keep it short and simple! Sprich: Alles, was Sie zur Aufnahme eines Neuabonnenten in Ihren Verteiler benötigen, ist dessen E-Mail-Adresse. Mehr nicht. Beschränken Sie sich in Ihrem Anmeldeprozess darauf – auch im Sinne der Datensparsamkeit. Die Gelegenheit zur Nachqualifizierung kommt bestimmt. Und wenn Sie bis dahin mit relevanten Inhalten und einer Begrüßungsstrecke bereits ordentlich Vertrauen aufgebaut wird, werden Sie mit persönlichen Angaben verwöhnt, von denen Sie nie zu hoffen wagten.

Fallstrick 3: Fehlende Danke/Fehler/Bestätigungsseiten

Ein neuer Abonnent wurde gewonnen. Prima, dann ist ja jetzt alles klar. Schließlich hat er den Bestätigungslink in Ihrer Double-Opt-In-Mail geklickt und ist damit im Verteiler. Wozu also eine direkte Rückmeldung an den Newsletter-Novizen, dass alles geklappt hat und er bald regelmäßig Post von Ihnen erhält.

So wird’s richtig gemacht: Geben Sie Ihren Neuanmeldern stets Feedback zum Stand Ihrer Anmeldung. Nach einer erfolgreichen Anmeldung geschieht dies auf einer Dankeseite. Bei einem Fehler – etwa in der Datenbank – durch eine Fehlerseite mit einer erneuten Handlungsaufforderung. So sammeln Sie wertvolle Pluspunkte und binden Ihren Lead an sich.

Fallstrick 4: Fehlender Hinweis auf die folgende DOI-Mail

Ein Newsletter-Interessent hat seine E-Mail-Adresse im Rahmen seiner Anmeldung eingegeben und abgeschickt. Nun folgt nichts, oder auch mal eine Dankeseite. Der Hinweis auf die wichtige DOI-Mail zur Bestätigung des Abonnements wird jedoch vergessen. Und in der Folge bestätigt der potenzielle Abonnent sein Abo auch nicht.

So wird’s richtig gemacht: Informieren Sie Neuanmelder unmittelbar nach Absenden Ihrer Anmeldedaten über die DOI-Mail, die sie gleich in Ihrem Posteingang finden. Am besten bieten Sie auf dieser Hinweisseite auch direkt Links zu den gängigsten Freemailern an. Oder nutzen sogar dynamische Anmeldeformulare. Sie verringern so die Zahl der Anmelder, die Ihnen im Rahmen des Anmeldeprozesses verloren gehen, signifikant.

Fallstrick 5: Zu viele Pflichtfelder

Je mehr persönliche Informationen, die Ihnen über Ihre Abonnenten vorliegen, desto besser. Schließlich können Sie Ihre Empfänger so besonders individuell informieren. Diese Daten sollten aber nicht unmittelbar bei der Newsletter-Anmeldung mithilfe zahlloser Pflichtfelder erhoben werden. Sonst gehen viele potenzielle Neuanmelder bereits an dieser Stelle verloren.

So wird’s richtig gemacht: Beschränken Sie sich im Rahmen der Datensparsamkeit bei den Pflichtfeldern auf die E-Mail-Adresse Ihrer Neuabonnenten. Sie reicht aus, um die gesamte Anmeldung erfolgreich abzuwickeln. Unter Umständen können Sie auch Anrede, Vor- und Nachname abfragen. Alle weiteren Informationen erfragen Sie bitte später. Wenn Sie sich das Vertrauen Ihrer Abonnenten verdient haben.

Fallstrick 6: Pflichtfelder nicht deutlich gekennzeichnet

Immer wieder erscheint eine Fehlermeldung, nachdem ein Newsletter-Interessent seine Anmeldung zu einem Newsletter abgeschickt hat. Es sind nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt, ist darin zu lesen. Welche genau, ist leider nicht ersichtlich.

So wird’s richtig gemacht: Kennzeichnen Sie alle Pflichtfelder klar und deutlich und weisen Sie in der Fehlermeldung explizit auf die fehlenden Angeben hin.

Fallstrick 7: Felder werden nicht oder fehlerhaft an das Versandsystem übergeben

Für Ihren Neuabonnenten lief bei seiner Anmeldung alles glatt. Und er freut sich bereits auf Nachricht von Ihnen. Doch die bleibt leider aus. Weil die im Rahmen der Anmeldung gemachten Angaben nicht richtig vom Anmeldeformular an Ihr Versandsystem übergeben werden.

So wird’s richtig gemacht: Setzen Sie Ihren Anmeldeprozess sorgfältig auf. Prüfen Sie die Schnittstellen zu Ihrem Versandsystem genau und testen Sie ausgiebig vor der Liveschaltung.

Fallstrick 8: Auf fehlende Angaben, inkorrekte Schreibweisen frühzeitig hinweisen, um eine direkte Fehlerbehebung zu gewährleisten

Wie zuvor beschrieben wurde eine Newsletter-Anmeldung aus Sicht des neuen Abonnenten erfolgreich abgeschlossen. Immerhin wurde er nicht mit einer Fehlermeldung oder einem Hinweis auf fehlende Angaben konfrontiert. Einen Newsletter erhält er dennoch nicht. Denn die ihm bei der Eingabe unterlaufenen Fehler und vergessenen Pflichtangaben verhindern nun die korrekte Zustellung Ihrer E-Mails.

So wird’s richtig gemacht: Nutzen Sie Prüflogiken und automatisierte Tests, um die Vollständigkeit und Richtigkeit aller bei der Anmeldung erhobenen Daten zu gewährleisten. Weißen Sie Neuanmelder bei Fehlern darauf hin und bitten Sie rechtzeitig um die Korrektur der Angaben.

Fallstrick 9: Verzicht auf eine Double-Opt-In-Mail

Wer benötigt schon eine DOI-Mail? Wenn doch die Angabe einer E-Mail-Adresse und das Absenden genügen, um einen Neuabonnenten in Ihren Verteiler aufzunehmen.

So wird’s richtig gemacht: Verzichten Sie nicht auf den DOI-Prozess und damit auf die DOI-Mail. Die ordnungsgemäße Protokollierung der Newsletter-Anmeldung ist im Zweifelsfall bares Geld wert.

Fallstrick 10: Einsatz des CAPTCHA-Systems

Roboter sind in Newsletter-Verteiler nicht gern gesehen – zumindest Mailroboter. Darum schützen sich viele Anbieter wirkungsvoll vor ihnen. Mit CAPTCHA-Systemen, die es nur echten Menschen ermöglichen, sich zu einem Newsletter anzumelden. Vorausgesetzt, man kann die häufig kaum leserlichen Zeichen- und Buchstabenfolgen entziffern. Leider geben jedoch viele Personen nach dem dritten erfolglosen Versuch auf – und verzichten entnervt auf den Newsletter und behalten dessen Absender zudem negativ in Erinnerung.

So wird’s richtig gemacht: Verzichten Sie auf CAPTCHA-Systeme und vermeiden Sie alle denkbaren Anmeldehürden.

Fallstrick 11: Sagen Sie Interessen immer genau, warum Sie welche Daten von ihm verlangen.

Sie möchten das Geburtsdatum eines neuen Abonnenten erfahren? Oder dessen Postleitzahl? Oder sein Geschlecht. Dumm nur, dass er Ihnen diese persönlichen Informationen bei der Anmeldung zu Ihrem Newsletter nur ungern gibt.

So wird’s richtig gemacht: Detaillierte Informationen von Abonnenten zu sammeln ist legitim – und kommt letzten Endes auch der Qualität Ihres Contents zugute. Verraten Sie den Abonnenten Ihres Newsletters jedoch immer, warum Sie welche Daten von Ihm erfragen und was Sie damit vorhaben. Bei einem erwartbaren Vorteil und entsprechenden Vertrauen werden Sie mit den Daten belohnt.

Fallstrick 12: Fehlende Willkommensstrecke

Nach ihrer erfolgreichen Newsletter-Anmeldung droht vielen neu gewonnenen Abonnenten auch heute noch eine unfreiwillige Ruhepause, in der sie auf ihren ersten Newsletter warten müssen.

So wird’s richtig gemacht: Belohnen Sie Neuabonnenten unmittelbar nach deren Anmeldung mit einer speziellen Begrüßungsstrecke. Sie drücken damit im Moment deren größten Interesses an Ihnen Wertschätzung aus, bauen Vertrauen auf und sammeln Pluspunkte – eventuell sogar mit einem speziellen Angebot oder Rabatt für Ihre neuen Newsletter-Empfänger.

Fallstrick 13: Einfachen Anmeldeprozess aufsetzten

Manche Anmeldeprozesse scheinen mit dem Ziel aufgesetzt worden zu sein, dafür einen Nobelpreis zu erhalten. Dumm nur, dass man mit endlosen Seitenkaskaden und Verschachtelungen weder die erhoffte Auszeichnung noch Abonnenten gewinnt.

So wird’s richtig gemacht: Beschränken Sie sich auf einen einfachen Prozess mit: einem Anmeldeformular mit wenigen Pflichtangaben, einem folgenden Hinweis auf die DOI-Mail inklusive DOI-Mail und einer Danke- und Bestätigungs- bzw. Fehlerseite zum Abschluss. Zur Datenanreicherung und Nachqualifizierung haben Sie später noch Gelegenheit.

Fallstrick 14: Anreize schaffen – und Versprechen nicht einhalten

Die Entscheidung zur Newsletter-Anmeldung fällt leichter, wenn attraktive Anreize geschaffen werden. Dabei kann es sich um einen Rabatt, einen Gutschein, Sonderangebote und exklusive Inhalte handeln. Diese Versprechen gilt es dann jedoch auch einzuhalten.

So wird’s richtig gemacht: Halten Sie, was Sie im Rahmen der Anmeldung versprechen. Etwa indem Sie den versprochenen Gutschein und relevante Inhalte mit echten Mehrwerten verschicken.

So geht Newsletter-Anmeldung besonders elegant: „Intelligentes Anmeldeformular“

Das intelligente Anmeldeformular macht es Ihren potenziellen Newsletter-Abonnenten einfach wie nie, ihr Newsletter Abonnement zu bestätigen. Und Sie verlieren weniger Interessenten im Rahmen des Anmeldeprozesses.

Und so funktioniert’s: Direkt nach Absenden der E-Mail-Adresse erkennt das Formular anhand der Adresse, bei welchem Freemailer der E-Mail-Account des Anmelders liegt. Auf der folgenden Seite, die dem Hinweis auf die DOI-Mail dient, wird nun automatisch das entsprechende Freemailer-Logo gezeigt. Nur ein bzw. zwei Klicks genügen dem Neuanmelder damit, um direkt zur DOI-Mail zu gelangen und sein Abonnement dort durch einen Klick auf den Bestätigungslink abzuschließen.

Bei Adressen mit eigener Domain (wie z. B. @rabbit…) wird eine Fallback-Variante angezeigt, die lediglich den weiteren Anmeldeprozess erläutert.


Anmeldung über Google AdWords Communication Extensions

Perspektivisch lassen sich Newsletter-Abonnenten auch direkt auf Google sammeln. Dazu testet der Suchmaschinengigant gerade die sogenannten Google AdWords Communication Extension. Sie ermöglicht es, Newsletter-Anmeldungen in den Suchergebnissen auf Google zu platzieren.

Übrigens: Wir beraten Sie gerne für große Sprünge mit Ihrem Anmeldeprozess und einem erfolgreichen Verteileraufbau.

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