Wichtig zu Weihnachten: Sichtbarkeit in Zeiten maximaler Versandfrequenz

Das Gedränge im E-Mail-Postfach ist bereits das Jahr hindurch groß. Rund um die Festtage, an Ostern, Weihnachten oder Silvester, nehmen die Werbemails im Posteingang oft überhand. Denn dann wollen Unternehmen ihre Kunden grüßen und fester binden und natürlich Abverkäufe steigern. Die Empfänger reagieren genervt und sortieren noch kritischer, welche Mails sie lesen und welche ungeöffnet in Ablage P landen. Im schlimmsten Fall entziehen sie dem Unternehmen, die Erlaubnis, Werbemails zuzustellen. Mit unseren Tipps bleibt Ihren E-Mails dieses Schicksal erspart.

Stellschrauben für eine bessere Sichtbarkeit Ihrer E-Mails

Wir stellen Ihnen hier drei Stellschrauben vor, mit denen Sie die Wahrnehmung und Akzeptanz Ihrer E-Mails erhöhen können: die Betreffzeile, den Versand-zeitpunkt und die Versandfrequenz. Optimieren Sie mindestens einen dieser Faktoren. Idealerweise setzen Sie jedoch auf eine Kombination mehrerer Möglichkeiten.

Betreffzeile:

Neben dem Absender-Klarnamen ist die Betreffzeile eines der Top-entscheidungskriterien, ob ein Empfänger eine E-Mail öffnet oder nicht. Der Betreff sollte unbedingt den Inhalt der E-Mail widerspiegeln. Nennen Sie im Betreff den Nutzen für den Empfänger zusammen mit einem aktivierenden Verb. „Jetzt Rabatt-Code nutzen“ ist erfolgreicher als „Juli-Ausgabe“. 

Eine jüngste Studie von Retention Science  belegt, dass Betreffzeilen mit einer Länge von sechs bis zehn Wörtern am ehesten geöffnet werden. 

 

Um in der Inbox herauszustechen, können Sie je nach Thema des Mailings im Betreff ASCII-Symbole verwenden, beispielsweise einen Schneemann, ein Flugzeug, ein Herz oder Ähnliches.

Sie sind allerdings nicht nur Eyecatcher, sondern können auch ganze Wörter ersetzen und damit die Betreffzeile verkürzen, zum Beispiel „Gewinnen Sie ✈Tickets“ statt „✈ Gewinnen Sie Flugtickets“.

Bei der Verwendung von ASCII-Symbolen  sollten Sie jedoch unbedingt ein Testing durchführen, denn nicht in allen E-Mail-Clients werden die Zeichen korrekt dargestellt.


Versandzeit:

Es gibt unzählige Studien und Expertenwissen zu der Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Versand einer E-Mail ist. Tatsächlich spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass man sie unmöglich alle auswerten und berücksichtigen kann. Nehmen Sie deshalb Studien, die meinen, „Dienstag um 11 Uhr“ sei der Heilige Gral nicht allzu ernst. Einen Anhaltspunkt für einen guten Versandzeitpunkt können Sie aus Ihren Web-Analytics-Daten ziehen. Trafficspitzen auf Ihrer Internetpräsenz geben Ihnen einen Einblick, wann Sie genau Ihre Zielgruppe online erreichen. Aber auch Reportings aus dem
E-Mail-Versandsystem können Aufschlüsse geben. 

Gerade bei großen Verteilern gilt, dass bei einem Versand um 10 Uhr nicht alle Empfänger auch um 10 Uhr Ihre E-Mails erhalten. Hier spielt insbesondere die Versandgeschwindigkeit eine Rolle für den Zustellzeitpunkt. Sie sollten Ihre Mailings testen und technisch optimieren, um Ihre Post auch zur gewünschten Zeit in der Inbox Ihrer Empfänger zu wissen. 

 

Über kurz oder lang wird das E-Mail-Marketing, wie auch andere Prozesse im Onlinemarketing, automatisiert stattfinden. Dann bestimmen nicht mehr Sie selbst den Versandzeitpunkt, sondern ihr E-Mail-Marketingsystem bzw. Kampagnenmanagementsystem. Durch die Automatisierung und Personalisierung ihres E-Mail-Marketings wird der Versandzeitpunkt von Mailings durch das Verhalten des Nutzers ausgelöst. Der User bekommt eine individuell auf ihn zugeschnittene Mail – wenn gewünscht in Echtzeit. Beispielsweise wird ein Nutzer informiert, wenn das Nachfolgemodell eines bereits gekauften Produkts erhältlich ist. Oder er bekommt eine Mail, wenn er in einem Onlineshop seine Bestellung abgebrochen hat. 

 

Versandfrequenz:

Ebenso häufig wie die Frage nach dem Versandzeitpunkt ist die der Versandfrequenz. Wie oft sollen Sie mit ihren Kunden per Mail in Kontakt treten? Auch darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Sie haben etwas zu sagen, das für den Kunden relevant ist? Dann verschicken Sie – egal ob Weihnachten oder Stoßzeit. Denn es gilt: Relevanz und guter Content sind entscheidend! Und wenn sich Ihre Empfänger darauf verlassen können, dass sie von Ihnen regelmäßig wirklich interessante Inhalte und Mehrwerte erhalten, dann dürfen Sie ruhig auch mehr E-Mails versenden. Umgekehrt gilt: keine wirklich relevanten Inhalte, kein Versand. Auch nicht zu saisonalen Highlights!

Hochpersonalisierte Mailings, wie oben erwähnt, wirken sich auch auf die Versandfrequenz aus. Da die E-Mails inhaltlich und zeitlich individuell ausgesteuert werden, haben Sie generell mehr Anlässe für Versände.

Optimierung ist auch im E-Mail-Marketing ein Dauerthema und deshalb gibt es auch in puncto Sichtbarkeit von E-Mails immer etwas zu verbessern – sei es auf inhaltlicher oder technischer Ebene. Prüfen Sie regelmäßig den Status quo Ihres E-Mail-Marketings und testen Sie es kritisch, denn nur so können Sie neue Potenziale finden und weiter an den Stellschrauben drehen.

Sie wollen weitere Tipps zum Thema Sichtbarkeit? Melden Sie sich doch für unser Gratis-rabbinar „Wichtig zu Weihnachten: Sichtbarkeit in Zeit maximaler Versandfrequenz“ an. Das Webinar findet am Dienstag, 28.10, von 11 bis 12 Uhr statt.

 

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